HIER FINDET IHR EIN PAR TIPPS

FÜR EURE BADMINTONAUSRÜSTUNG

 

 

Badminton gehört zu den preisgünstigen Sportarten. Für 70 € hat man ein gutes Einstiegssortiment (Kleidung, Schuhe (30 €), Schläger (20 €), 3 Kunststoffbälle von Yonex (5€)).

 

Ihr benötigt normale Sportkleidung (T-Shirt, Turnhose) die vermutlich jeder Hobbysportler schon besitzt.

 

Bei den  Badmintonschläger gibt es eine große Auswahl an Formen, Farben und Marken. Je nach Anspruch und Geldbeutel gibt es gute Schläger ab 25 €. Der Schläger sollte kein T-Stück besitzen, denn dadurch erhöht sich die Masse erheblich. Die neuesten Modelle sind z. Zt. aus Titan gefertigt. Kriterien beim Kauf sind die Masse und die Biegsamkeit des Schlägers.

Der ultimative Badmintonschläger – total lecker !!!!

 

Einsteigermodell: Bei diesen Schlägern handelt es sich um reine Stahlkonstruktionen, die bevorzugt zum Familien-Federballspiel im Garten oder am Strand geeignet sind. Für das eigentliche Badmintonspiel sind diese Schläger ungeeignet, da diese zu schwer sind (ca. 125g). Der Preis für solche Schläger liegt zwischen 1 und 15 €.  Vermeiden sollte man den Kauf in Supermärkten (2 Schläger, 3 Bälle und ein Netz für 5 €). Der Spaß am Badmintonspiel kann so nicht entstehen – eher Frust, dass der Ball ständig im Schläger stecken bleibt oder erst gar nicht fliegt .   

 

Hobby-Rackets: Bei diesem Schläger werden Materialien kombiniert: Aluminium mit Stahl oder Graphit mit Aluminium. Dadurch wird die Masse deutlich reduziert (110g bzw. 95g). Insbesondere der Einsatz von Graphitschäften verbessert die Spieleigenschaften. Der Preis für solche Schläger liegt zwischen 15 und 30 €.  

 

Turnier-Rackets: Bei diesen Schlägern kommen in der Regel „one piece“ (mit Holzgriff) und „real one piece“ (durchgehend das gleiche Material)- Konstruktionen zum Einsatz. Hierbei werden neben Graphit hochwertige Materialien wie Titan, Kevlar, Boron und Magan beigemischt (bis zu 10%). Dadurch verringert sich die Masse noch einmal auf 80-98g. Der Preis für solche Schläger liegt zwischen 30 und 140 €.  

 

Tipp: Die Masse des Schlägers ist aber nicht entscheidend, da ein Schläger eine bestimmte Masse haben muss, um eine bestmöglichste Beschleunigung zu erzielen. Am besten leiht man sich mehrere Schläger von einem Fachgeschäft oder Freunden aus und testet, mit welchem Schläger man am besten spielen kann. Dann noch ein Blick aufs Konto ..... 

 

Besaitung: Diese sollte mindestens einmal (Hobbyspieler), besser zweimal (Turnierspieler) pro Jahr gewechselt werden,  da diese entscheidend für die Qualität des Spiels verantwortlich ist (ähnlich wie die Reifen beim Auto). Der Preis richtet sich nach der verwendeten Saite und dem Anbieter. Eine gute Saite (z.B. BG 65) kostet incl. Bespannung durch einen Profi (mit Maschine) ab 12 €. Die Härte der Bespannung richtet sich nach persönlichen Vorlieben. Generell gilt: je härter der Schläger gespannt ist, desto genauer kann man spielen. Der Nachteil ist, dass die Saite schneller reist, wenn der Ball unsauber getroffen wir. Für den normalen Spieler reicht ein Härte von 9 – 10 kg. Beim Kauf von Einsteigermodellen und Hobby-Rackets muss man darauf achten, dass man die Saite nicht leicht zur Seite verschieben kann – außer man möchte Schmetterlinge fangen ....

 

Die Schuhe sollten aus gesundheitlichen Gründen nicht der Punkt sein, an dem gespart wird. Die ständigen schnellen Richtungswechsel beim Badminton beanspruchen Bänder und Gelenke außerordentlich. Beim Kauf von Schuhen sollte man deshalb vor allen Dingen darauf achten, dass die Sohlen eine gute Dämpfung gewährleisten, der Schuh dem Fußgelenk stabilen Halt verleiht und die Sohle aus rutschfestem, nicht färbendem Material besteht. Joggingschuhe sind für das Badmintonspiel absolut ungeeignet. Sie sind ausschließlich für das Geradeauslaufen konzipiert und erhöhen durch ihre geringe Seitenstabilität die Gefahr des Umknickens bei den im Badminton sehr häufig vorkommenden Seitwärtsbewegungen außerordentlich.

Der Preis für Schuhe kann sehr unterschiedlich sein, doch unter 30 € würde ich keine Schuhe kaufen. Sie sollten auf jeden Fall für die Halle geeignet sein.

Die Federbälle bekommt ihr während des Trainings vom Verein kostenlos gestellt.

Der Nylonball (Plastikball) kommt vor allem im Hobbysport und in den unteren Altersklassen der Schüler zum Einsatz. Sie haben den Vorteil, dass sie wesentlich länger haltbar sind. Der Nachteil ist die geringere Genauigkeit. Die Bälle sind mit Farben gekennzeichnet (rot = schnell, blau = mittel, grün = langsam). Es gibt sie in weiß oder neongelb (bei schlechten Lichtverhältnissen besser).

Naturfederbälle sind wesentlich teurer (min. 1€ das Stück), haben aber bessere Flugeigenschaften . Der große Nachteil ist die geringe Lebenserwartung eines Balls. Weltklassespieler benötigen bei einem Match oft mehr als 30 Bälle. Naturfederbälle kommen im Turnier- und Punktspielbetrieb meist zum Einsatz.

Sie bestehen aus 16 Enten oder Gänse-Federn, welche auf einem Korkfuß (aus Portugal) in Handarbeit befestigt werden. Haupthersteller sind China und Taiwan. Sein Gewicht liegt bei 5g. 

 

 

 

 

 

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